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Interview mit Zürcher Regisseurin«Es war wie eine Notbremsung auf der Startbahn»

«Mare», der neue Film von Andrea Štaka, war kaum im Kino, als der Lockdown kam. Wie wirkt sich Corona auf die Schweizer Filmbranche aus?

Andrea Štaka, Filmregisseurin. Ihr Film «Mare» kam kurz vor dem Lockdown in die Kinos.
Andrea Štaka, Filmregisseurin. Ihr Film «Mare» kam kurz vor dem Lockdown in die Kinos.
Foto: Sabina Bobst

«Mare» startete am 12. März im Kino, drei Tage später wurden die Kinos geschlossen. Wie haben Sie das erlebt?

Ende Februar fand die Uraufführung im prallvollen Berlinale-Palast statt, bei den Vorpremieren in der Schweiz war Corona klar ein Thema. Ich habe den Film die letzten Male extra mit Publikum gesehen, weil ich dachte, dass er vielleicht zum letzten Mal auf der Leinwand läuft. Als der Unterbruch kam, war ich wie erstarrt. Es war wie bei einem Flugzeug auf der Startbahn, bei dem die Notbremse gezogen wird. Aber es kam ja nicht aus heiterem Himmel: Als sich der Lockdown abzeichnete, überlegten wir parallel zum Kinostart, ob wir online gehen.

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