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LichtverschmutzungEs werde weniger Licht, fordert der Zürcher Kantonsrat

Ein Gesetz soll im Kanton Zürich regeln, wann es nachts wo wie hell sein darf. Das leuchtete nicht allen ein.

Blick aufs rechte Seeufer. Als ob der Sternenhimmel auf die Erde gefallen wäre.
Blick aufs rechte Seeufer. Als ob der Sternenhimmel auf die Erde gefallen wäre.
Foto: ZSZ

«Es werde Licht», zitierte EVP-Kantonsrat Daniel Sommer (Affoltern am Albis) seinen obersten Herrn. Und gab gleich darauf zu, dass dessen Schäfchen hier auf Erden gründlich über das Ziel hinaus geschossen sind. Das Nächste, was Sommer sagte, ist gemäss unserem Wissensstand kein Zitat aus dem Buch der Bücher, sondern Sommer original: «Wer nicht als Armleuchter dastehen will, sagt Ja zu dieser Initiative.»

Die so angepriesene parlamentarische Initiative von Thomas Forrer (Grüne, Erlenbach) richtet sich gegen die Lichtverschmutzung. Den Gemeinden soll verbindlich aufgezeigt werden, wie sie unnötige Lichtemissionen vermeiden können, wenn sie ortsfeste Beleuchtungsanlagen planen. Nur so viel Licht, wie es braucht. Nur dort Licht, wo es Licht braucht. Nur dann Licht, wenn es Licht braucht. So lautet die Kurzfassung seines Vorstosses.

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