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Fall Pierin VincenzEx-Raiffeisen-Chef könnte noch vor dem Sommer angeklagt werden

Die Zürcher Staatsanwaltschaft kündigt an, dass sie Anklage gegen Pierin Vincenz und seinen Berater Beat Stocker erheben will. Ein Überblick über die Punkte, die im Verfahren untersucht wurden.

Trotz Corona-Krise geht es offenbar vorwärts im Strafverfahren gegen Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz und seinen Berater Beat Stocker sowie eine Handvoll anderer Beschuldigter. Die Staatsanwaltschaft Zürich hat im Mai deren Anwälte darüber informiert, dass sie das Verfahren noch vor den Sommerferien abschliessen will und es dann zur Anklageerhebung kommen soll. Dies, obwohl im Moment die Beweiserhebungen noch nicht abgeschlossen sind und die Einvernahmen von Zeugen und Beschuldigten weitergehen. Im Wesentlichen geht es um umstrittene private Gewinne von Vincenz und Stocker bei Firmenkäufen von Raiffeisen und der Kreditfirma Aduno. Offenbar ist der zuständige Staatsanwalt Marc Jean-Richard-dit-Bressel zum Schluss gekommen, dass er genügend Material beisammenhat, um den Fall vor Gericht zu bringen. Weitere Details will die Staatsanwaltschaft nicht bekannt geben. Sprecher Christian Philipp schreibt: «Die Staatsanwaltschaft wird zu gegebener Zeit per Communiqué über die Erledigung der Strafuntersuchung berichten.» Hier die wichtigsten Punkte, die untersucht wurden.

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