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Kommentar zum Unispital-BerichtFalsche Strukturen, falsche Personen

Die Führungsprobleme des Zürcher Unispitals sind alt. Nun besteht Hoffnung, dass sich endlich etwas ändert.

Sie wollen beide Chef im Unispital sein: Spitalratspräsident Martin Waser und CEO Gregor Zünd.
Sie wollen beide Chef im Unispital sein: Spitalratspräsident Martin Waser und CEO Gregor Zünd.
Foto: Anna-Tia Buss 

Das Unispital hat ein Führungsproblem. Und es hat ein Männerproblem.

Chefärzte nutzen ihre Position aus, um sich zu bereichern. Ihre Untergebenen getrauen sich nicht, etwas zu sagen, weil sie sonst um ihre Karriere fürchten müssen. Der oberste Chef, der als Präsident des Spitalrates eigentlich nur für Strategie und Aufsicht zuständig wäre, mischt sich ins Tagesgeschäft ein. Und der CEO kämpft glücklos im Sandwich.

Die Gutachter haben die Probleme richtig erkannt. Was sie herausgefunden haben, ist allerdings nicht neu, sondern seit vielen Jahren bekannt.

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