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Gericht rügt SchlierenFangfragen am Einbürgerungstest

Nach 20 Jahren unbescholtenem Leben darf ein Unternehmer aus dem Iran nicht Schweizer werden. Jetzt hat er sich erfolgreich gewehrt.

Vor der Einbürgerung muss man seine Integration beweisen. Zum Beispiel mit einem Fondueessen wie bei den «Schweizermachern», im Filmklassiker von Rolf Lyssy.
Vor der Einbürgerung muss man seine Integration beweisen. Zum Beispiel mit einem Fondueessen wie bei den «Schweizermachern», im Filmklassiker von Rolf Lyssy.
Foto: T&C Film Zürich

Eigentlich hat es sehr gut ausgesehen für den 60-jährigen Iraner, als er im Juli 2017 zusammen mit seiner Ehefrau in Schlieren einen Einbürgerungsantrag stellte. Er stand als Geschäftsführer einer GmbH wirtschaftlich auf eigenen Beinen, hatte keinen Eintrag im Strafregister, und Betreibungen liefen auch keine gegen ihn. Seit 2001 lebt er mit seiner Frau und seinen drei unterdessen erwachsenen Kindern in der Schweiz. Damals wurde die Familie als Flüchtlinge vorläufig im Land aufgenommen.

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