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Rapper bekämpfen PandemieFanta 4 drängen mit Corona-App in die Schweiz

Die Contact-Tracing-App Luca, die von der Musikgruppe mitentwickelt wurde, startet in Deutschland durch. Jetzt wollen die Macher expandieren – und stossen auf Widerstand.

Der Rapper Smudo (rechts) präsentiert die Luca-App – zusammen mit Fanta-4-Bandkollege Michi Beck und den beiden Luca-Geschäftsführern Marcus Trojan und Patrick Hennig.
Der Rapper Smudo (rechts) präsentiert die Luca-App – zusammen mit Fanta-4-Bandkollege Michi Beck und den beiden Luca-Geschäftsführern Marcus Trojan und Patrick Hennig.
Foto: Jens Oellermann (zvg)

Die Fantastischen Vier sind Hitproduzenten: «Die da», «Troy», «MfG». Selbst in der Corona-Krise ist das nicht anders, obwohl die Hip-Hopper keine Konzerte geben dürfen. Wie das geht? Sie haben kurzerhand das Metier gewechselt und mit dem Berliner Start-up Nexenio eine Contact-Tracing-App entwickelt. Mittlerweile hat sich auch Luca, wie die App heisst, zu einem Renner entwickelt.

Luca ist drauf und dran, die Warn-App der Bundesrepublik zu übertreffen, welche mit ähnlichen Problemen kämpft wie die Schweizer Version. In den Download-Charts ist Luca ganz vorn vertreten. Rund 3 Millionen Menschen haben sie in Deutschland bisher heruntergeladen. Zudem haben mehrere Bundesländer entschieden, flächendeckend auf Luca zu setzen. Rund 100 Deutsche Gesundheitsämter arbeiten bereits damit. Mit weiteren 200 sind Gespräche im Gang.

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