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Scharfe Kritik von Gilles Simon«Federer hat uns zwanzig Jahre gekostet»

Der Franzose geht in seiner Biografie mit Roger Federer hart ins Gericht. Er hofft, dass dieser seine Rekorde verliert.

Frust und Kritik haben sich aufgestaut: Gilles Simon gratuliert Roger Federer in Shanghai 2014 nach ihrem Final, den der Schweizer 7:6, 7:6 gewann.
Frust und Kritik haben sich aufgestaut: Gilles Simon gratuliert Roger Federer in Shanghai 2014 nach ihrem Final, den der Schweizer 7:6, 7:6 gewann.
Foto: Vincent Thian (Keystone)

«Der Sport, der dich verrückt macht» ist der Titel der am Mittwoch auf Französisch erschienenen Autobiografie von Gilles Simon («Ce sport qui rend fou»). Schon das zweite Kapitel widmet der frühere Top-10-Spieler aus Nizza Roger Federer – in einer Mischung aus Bewunderung, Missgunst und Frust, der sich bei ihm offenbar über die Jahre aufgestaut hat, kritisiert er dessen Einfluss und Image.

Unter dem Titel «Der Mythos Federer» kommt der 35-Jährige, der immer noch auf Rang 58 der Weltrangliste klassiert ist, zum Schluss: «Federer hat uns bereits zwanzig Jahre gekostet. Es wäre gut, wenn er uns nicht noch zwanzig weitere kostet.» Und er erklärt, warum es gut wäre, wenn Rafael Nadal und Novak Djokovic seine Rekorde bald brechen würden.

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