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«Finanziell sind wir am Limit»

Nach einer Stagnation 2017 hat das Kantonsspital Winterthur (KSW) 2018 wieder mehr Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Damit sticht es aus dem Gros der Zürcher Spitäler heraus. Wieso?

Dass die Leute immer älter werden und deshalb mehr Medizin benötigen, sticht als Argument nur bedingt. Die höchsten Kosten fallen am Lebensende an, egal ob der Tod mit 60 oder 80 eintritt.

Immer mehr Eingriffe können aber ambulant durchgeführt werden, und der Kanton schreibt dies den Spitälern neuerdings ja auch vor.

Das Triemli hat finanzielle Probleme, weil sein neues Bettenhaus zu gross ist. Sie bauen auch eines. Wird es weniger Betten haben, als das KSW heute hat?

2018 haben Sie einen Gewinn von 16 Millionen erzielt, das würde gerade knapp reichen.

Wo sehen Sie die Lösung?

2018 hat das KSW 7 Prozent mehr ambulante Patienten behandelt, die Erträge blieben wegen der Tarifsenkungen aber konstant. Muss das Personal jetzt schneller arbeiten?

Haben die Leute reklamiert?

Vor zwei Jahren hat das Stimmvolk die Umwandlung des KSW von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt in eine AG abgelehnt – zu Ihrem Bedauern. Haben Sie die Niederlage verwunden?

Und was ist nicht gut?

Nennen Sie ein Beispiel.