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Verfahren gegen Ex-Julius-Bär-ChefFinma lässt Boris Collardi trotz Geldwäscherei­fällen vom Haken

Der ehemalige Chef der Bank Julius Bär kommt im Zusammenhang mit zwei mutmasslichen Korruptionsfällen mit einer Rüge davon. Das dürfte Folgen für die laufenden Abklärungen der Justiz haben.

Boris Collardi bei einem Auftritt bei seinem früheren Arbeitgeber Julius Bär. Die Geldwäschemängel dort dürften ihm nun nicht mehr gefährlich werden.
Boris Collardi bei einem Auftritt bei seinem früheren Arbeitgeber Julius Bär. Die Geldwäschemängel dort dürften ihm nun nicht mehr gefährlich werden.
Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone) 

Die Affäre um mangelnde Geldwäschereikontrollen bei Julius Bär geht für den ehemaligen Bär-Chef Boris Collardi glimpflich aus. Die Finma teilte mit, dass sie in der Affäre zwei Bär-Manager nur mit einer Rüge belegte, ohne Namen zu nennen. Collardi selbst teilte mit, dass er die Rüge akzeptiere.

Auch sein Nachfolger Bernhard Hodler kommt laut Verfahrensbeteiligten mit einer Rüge davon. Er diente unter Collardi als Risikochef und folgte 2017 nach Collardis Wechsel zu Pictet bei Bär als Konzernchef nach. Weder Finma noch Bär machten Angaben zu den Identitäten der Betroffenen.

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