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Kolumne Christian SeilerFranzösisch für Anfängerinnen: le Croque Monsieur

Oder: Wie aus einem Schinken-Käse-Toast eine elysische Mahlzeit wird.

Schön sieht das Ding ja nichts aus, obwohl  es ziemlich raffiniert zubereitet wird.
Schön sieht das Ding ja nichts aus, obwohl es ziemlich raffiniert zubereitet wird.
Foto: Reinhard Hunger

Wie viel Mühe müssen wir uns geben, um ein Gericht, das so einfach ist, dass man nachdenken muss, ob die Bezeichnung «Gericht» überhaupt zutrifft, in einer Qualität herzustellen, die ihrerseits den Begriff «Qualität» einlöst?

Schlechte Nachricht: Es macht ein bisschen Arbeit, auch nur einen Schinken-Käse-Toast auf den Tisch zu stellen, bei dessen Verzehr sich die Pupillen aller Menschen, die gutes Essen lieben, vor Vergnügen weiten. Gute Nachricht: Selbst ein Schinken-Käse-Toast kann eine Delikatesse sein, wenn man bei seiner Zubereitung ein paar richtige Entscheidungen trifft. Entscheiden wir also gleich einmal dafür, den Toast semantisch zu einem «Croque Monsieur» upzugraden. Dann überlegen wir uns, was das für die Zutaten bedeutet.

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