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Die liechtensteinische Lösung – ein Vorbild für die Schweiz?

Liechtenstein darf als einziges Mitglied des EWR die Zuwanderung beschränken, dank erfolgreicher Verhandlungen mit Brüssel.

Kleiner Staat bildet grosse Ausnahme: Blick auf die Grenze zwischen Liechtenstein und der Schweiz im Rheintal. (Archivbild)
Kleiner Staat bildet grosse Ausnahme: Blick auf die Grenze zwischen Liechtenstein und der Schweiz im Rheintal. (Archivbild)
Keystone

37'000 Menschen wohnen in Liechtenstein, dem kleinen Fürstenstaat östlich des Kantons St. Gallen. 12'000 von ihnen sind Ausländer. Mehr sollen es nicht werden, befand die liechtensteinische Regierung bereits vor rund zwanzig Jahren, als das Land dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beitrat. Sie handelte mit Brüssel deshalb Sonderkonditionen für die Zuwanderung aus, unter anderem eine Deckelung der Aufenthaltsgenehmigungen – der Anteil Ausländer an der Gesamtbevölkerung hat ein Drittel seither nicht überschritten. Liechtenstein machte sich damit zum Sonderfall: Es ist das einzige Land im EWR, das die Personenfreizügigkeit nicht unbegrenzt anwenden muss.

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