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Chinesische Medizin für den Tiger

In einem israelischen Safari-Park wird Tiger Pedang nach der Betäubung mit Akupunkturnadeln behandelt. Die für eine Raubkatze ungewöhnliche Methode soll ihn von chronischen Ohrenproblemen befreien.

Ungewöhnliche Behandlung: Der Tiger wird mit Akupunkturnadeln gestochen.

Der 14 Jahre alte Tiger Pedang sieht schon etwas gereizt aus; möglicherweise ahnt er, was auf ihn zukommt. Diese grosse Spritze, voller Betäubungsmittel – der Tiger im israelischen Safari-Park hat eine medizinische Behandlung vor sich. Eine etwas ungewöhnliche Behandlung für ein wildes Tier, aber man will offenbar nichts unversucht lassen.

Wenig später werden Akupunkturnadeln in das reglos daliegende Tier gesteckt. Vor allem nah der Ohren. Akupunktur ist nicht nur in China eine gängige Heilmethode und wird auch bei Tieren angewendet – aber seltener bei Raubtieren.

Tierpflegerin Mor Mosinzon erklärt das Vorgehen: «Pedang hat ein chronisches Ohrenproblem. Deshalb müssen wir ihn alle paar Monate betäuben und seine Ohren reinigen. Er kann das nicht selber. Diese Akupunktur soll ihm nun helfen, sein Ohrenproblem künftig selbst in den Griff zu kriegen.»

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