Zum Hauptinhalt springen

Der Rotfuchs und sein sechster Sinn

Auf der Jagd nach Feldmäusen stürzt sich dieser Fuchs kopfvoran in den Schnee. Neue Erkenntnisse weisen auf eine verblüffende Ortungstechnik hin.

Auf leisen Pfoten pirscht der Fuchs durch die schneebedeckten Hänge der Black Hills in South Dakota, USA, auf der Suche nach Beute. In den kargen Wintermonaten verstecken sich die begehrten Feldmäuse aber unter einer dicken Schneedecke. Mit einem beherzten Sprung stürzt sich der Fuchs kopfvoran in den Schnee. Und tatsächlich: Zwischen seinen Zähnen zappelt eine Feldmaus. Wie ist es dem Fuchs möglich, die kleinen Nager unter dem Schnee aufzuspüren?

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich der Fuchs bei der Jagd nicht nur auf seinen Hör- und Geruchssinn verlässt: Wissenschaftler konnten beobachten, dass der Fuchs eine weit höhere Erfolgsquote hat, wenn er beim Absprung zum Nordpol hin orientiert ist. Daraus schlossen die Forscher, dass er das Magnetfeld der Erde nutzt, um seine Flugbahn zu berechnen. Mit der richtigen Ausrichtung erreicht das Tier eine Erfolgsquote von stolzen 75 Prozent.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch