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Supervirus auf Bestellung

Merkwürdiges Phänomen am HB Zürich: Plötzlich begannen Passanten zu husten und kippten um. Glücklicherweise handelte es sich nicht um einen neuen Supervirus, sondern nur um einen Flashmob.

Vielleicht ist tatsächlich dem einen oder anderen Passanten am Freitagmittag bange geworden, als er im HB auf der Zürcher Präventionsmesse unterwegs war. Ein grosser Mann in einer gelben Jacke bekam dort einen starken Hustenanfall und schon einen Augenblick später taten es ihm die umstehenden Menschen gleich – sie begannen unisono ebenfalls zu husten. Kurz darauf brachen alle zusammen und blieben reglos am Boden liegen. Während sich die Beobachter ratlos anblickten, ertönte ein Pfiff – und die eben noch Schwerkranken standen auf und verliessen den Ort des Geschehens, als ob nichts gewesen wäre.

Natürlich handelte es sich hierbei um einen Flashmob. Die Initianten nahmen den Weltimpftag zum Anlass, die Paranoia vor Grippewellen auf den Arm zu nehmen. So würden durch die Medien häufig Horroszenarien gezeichnet, sobald wieder ein unbekannter Erreger irgendwo auf der Welt auftauche. «Und schon rennen alle zum Tamiflu-Regal», heisst es in einem Schreiben der Gruppe auf Facebook. Ob sich auf dem kalten Steinboden vielleicht nicht doch ein Teilnehmer erkältet hat, ist nicht bekannt.

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