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Flüchtlingslager in GriechenlandFünf Schweizerinnen und Schweizer erzählen von der Hölle in Moria

Im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos leben Tausende Menschen unter erbärmlichen Bedingungen – und die Angst vor einem Corona-Ausbruch steigt.

Im überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos leben auch viele Minderjährige: Ein Mädchen sucht nach Feuerholz im Camp Moria.
Im überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos leben auch viele Minderjährige: Ein Mädchen sucht nach Feuerholz im Camp Moria.
KEYSTONE

Auf den ostägäischen Inseln Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos warten laut dem Flüchtlingshilfswerk UNHCR 40 000 Menschen auf einen Asylbescheid. Monate, manchmal Jahre sitzen sie in überfüllten Camps fest. Die Vereinten Nationen, Ärzte ohne Grenzen und Hilfswerke fordern die Schliessung dieser Camps und den Aufbau von menschenwürdigen Empfangszentren auf dem Festland. Inzwischen verliert auch die Inselbevölkerung die Geduld, seit Anfang Jahr haben sich die Ereignisse überschlagen – Proteste, Streiks, gewalttätige Übergriffe rechtsextremer Mobs auf Journalisten und Helferinnen. Dann öffnete der türkische Präsident vorübergehend auch noch die Grenze.

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