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Unterschlupf für TiereFür die Stadt ist das Bruchholz ein Problem, für viele ein Segen

Das Räumen des Geästs in Zürich dauert an. Nun machen sich Naturfreunde darüber her und schichten die Äste zu Igel-Residenzen auf.

«Schon fertig?»: Doris Allrich (rechts) baut zusammen mit Freiwilligen in Zürich-Riesbach mit Bruchholz eine Igel-Residenz.
«Schon fertig?»: Doris Allrich (rechts) baut zusammen mit Freiwilligen in Zürich-Riesbach mit Bruchholz eine Igel-Residenz.
Foto: Dominique Meienberg

Der Schnee ist fort, die Äste bleiben noch lange liegen: auf Trottoirs in der Innenstadt, am Strassenrand und in den Pärken, provisorisch zu grossen Haufen aufgeschichtet. Es werde Frühling, bis die Grünflächenpflege das Holz, das dem schweren Schnee im «Flockdown» zum Opfer fiel, geschreddert und zur Energiegewinnung verbrannt hat, heisst es bei der Stadt.

«Aber halt! Warum das schöne Holz schreddern», denken sich Naturfreunde: Sie sehen hier nicht in erster Linie ein ästhetisches Durcheinander, sondern grosses Potenzial: «Eine unerwartete Chance für die Biodiversität ... Ideal zur Gestaltung von Asthaufen und Totholzstrukturen im Garten. Jetzt zuschlagen!», schreibt einer auf Facebook.

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