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Kolumne von Miklós GimesFür die tüchtigen Putzfrauen aus dem Osten

Die Mansardenwohnungen der Stadt bilden eine Welt für sich, von der wir keine Ahnung haben.

In der Stadt stehen Reihen von Bürgerhäusern mit einem bewohnbaren Dachstock, früher waren dort Mansardenzimmer fürs Dienstpersonal. Kann man sich heute schwer vorstellen, dass zu einem Haushalt Dienstboten gehörten, die man sozusagen mitbesass.

Heute baut man unter dem Dach gern Attikawohnungen. Aber in einigen Mansarden wird weiterhin gewohnt, habe ich kürzlich gesehen, meist sind es Putzfrauen aus Osteuropa, ihre Papiere sind in Ordnung, und sie legen Wert darauf, dass man sie nicht verwechselt mit den Prostituierten aus ihren Ländern. Sechs, acht Mansarden, da kommen ein paar Tausend Franken Miete für die Hausbesitzer zusammen.

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