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Dauerschlange vor Zürcher ComicladenFür Mangas stehen sie stundenlang an

Internet? Lieber nicht. Junge Mangafans wollen sich austauschen. Dazu harren sie vor einem Laden im Kreis 4 in der Kälte aus.

Egal, ob es regnet oder Minusgrade hat. Vor dem Mangashop Jeeg reihen sich am Wochenende die Comicfans.
Egal, ob es regnet oder Minusgrade hat. Vor dem Mangashop Jeeg reihen sich am Wochenende die Comicfans.
Fotos: Samuel Schalch

Als es richtig prekär wurde; als die Wartenden bis zu zwei Stunden in der Kälte standen und dabei fast die Grüngasse versperrten, verteilten Rafael Marty und seine Kollegen Punsch samt Gummibärchen. «Rund um die Feiertage war das fast ein Vollzeitjob. Wir kauften kiloweise Gummizeugs.»

Marty arbeitet bei Jeeg, dem einzigen reinen Mangaladen in der Deutschschweiz. Jeeg – benannt nach einem 70er-Jahre-Mangahelden – gehört zu jenen unscheinbaren Geschäften, die während der letzten Monate plötzlich auffielen, weil sich vor ihnen die Menschen sammelten.

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