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Petkovic über das Corona-Jahr«Für mich wird zu wenig über die Toten geredet»

Nationalcoach Vladimir Petkovic fordert noch mehr Respekt gegenüber den Corona-Opfern und sagt, Fussballspiele seien das Licht am Ende des Tunnels.

Schöne Kulisse, schwierige Zeiten: Vladmir Petkovic posiert in der Villa Sassa Lugano.
Schöne Kulisse, schwierige Zeiten: Vladmir Petkovic posiert in der Villa Sassa Lugano.
Foto: LMD

Was haben Sie in diesem Jahr gelernt?

Prioritäten zu setzen. Das habe ich in meinem Leben zwar schon immer gemacht, aber mit den Problemen, die in der Welt durch Covid entstanden sind, haben sich die Prioritäten verschoben. Manchmal galten sie Covid, dann dem Fussball oder der Familie. Daraus muss man lernen, flexibel und grundsätzlich positiv zu sein.

In den Nachrichten sind die Meldungen stets negativ: Wie viele haben sich neu wieder infiziert? Wie viele sind gestorben? Beeinflusst Sie das?

Ich las, in der Schweiz würden 8 Millionen Trainer hinter Vladimir Petkovic stehen. Und jetzt sind es 8 Millionen Virologen, die jeden Tag über das Virus sprechen. So sieht man, wie wir mit dem Fussball etwas beeinflussen können. Aber für mich wird noch zu wenig über die Toten geredet.

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