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Diese Firmen lassen ihre Angestellten WM schauen

Arbeitgeber sollen beim kommenden Spiel der Nati ein Auge zudrücken und Angestellte den Match schauen lassen. So reagieren die Firmen auf den Appell.

Jubeln: Wie nach dem Spiel gegen Costa Rica wollen die Schweizer auch am Dienstag gemeinsam das Erreichen der nächsten Runde feiern. (Video: SDA/Tamedia)

Am Dienstag wird die Schweizer Nati um 16 Uhr gegen die Schweden antreten. Sowohl der Schweizerische Arbeitgeberverband als auch die Gewerkschaft Unia appellieren an die Firmen in der Schweiz: Sie sollen Kulanz zeigen und es den Angestellten ermöglichen, das Fussballspiel mitten am Nachmittag zu schauen. Das sagen die Unternehmen:

Bei der UBS können die Angestellten den Achtelfinal in den Büros gemeinsam schauen. Es gebe eine Reihe von TV-Geräten. «An der Kundenfront ist der Spielraum verständlicherweise kleiner», sagt UBS-Sprecher Hubertus Külps. Auf dem Bank-Computer den Match per Livestream verfolgen dürfen die Mitarbeiter allerdings nicht. Der Grund: Durch die hohen Datenmengen würden die internen Banksysteme verlangsamt.

Ikea-Mitarbeiter sind nicht nur für die Schweiz

Für den schwedischen Möbelhändler Ikea ist der Achtelfinal gegen Schweden speziell: «Die Mehrheit der 3000 Mitarbeitenden hier fiebert zwar für die Schweiz mit, aber bei vielen schlägt auch ein schwedisches Herz in der Brust», sagt Alexander Gligorjevic, Sprecher von Ikea Schweiz.

Ausserdem gebe es auch einige Mitarbeitende aus Schweden hier. Je nach Filiale würden Fernseher in den Kantinen aufgestellt. «Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitarbeitenden, trotzdem ihren Aufgaben nachzukommen. Denn wir erwarten, dass Kunden, die am Dienstagnachmittag bei uns einkaufen können, so schnell und gut wie immer bedient werden.»

Beim Bund ist früher Feierabend möglich

In der Bundesverwaltung gelten flexible Arbeitszeiten. «Die Mitarbeitenden können sich deshalb entsprechend selber organisieren. Wenn sie den Achtelfinal schauen wollen, beenden sie die Arbeit am kommenden Dienstag früher, sofern dies betrieblich möglich ist», sagt Daniel Saameli, Mediensprecher des Eidgenössischen Finanzdepartments EFD.

In Schulen sollte der Unterricht vom Dienstagnachmittag vor- oder nachgeholt werden, rät Beat Zemp, Präsident des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz. Dafür brauche es aber die Erlaubnis der Schulleitung.

Ein Unterrichtsausfall wegen des Achtelfinals gegen Schweden komme nicht in Frage, so Zemp. «Lässt man eine Lektion wegen eines Spiels der Schweizer Nati ausfallen, müsste man wegen der ausländischen Kinder dasselbe auch bei anderen Nationalmannschaften tun.»

Artikel übernommen von 20min.ch, bearbeitet von Redaktion Tamedia

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Video: Feststimmung nach Nati-Sieg

Grenzenloses Jubeln nach dem 2:1-Sieg gegen Serbien: Das möchten die Schweizer Fans am Dienstag noch einmal erleben.

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