Frust in Deutschland: «... sonst wars das mit der WM»

Nach der Startniederlage gegen Mexiko herrscht im deutschen Lager Katzenjammer. Der Druck auf das Team von Jogi Löw ist nun enorm.

Dicke Überraschung: Weltmeister Deutschland startet mit einer Niederlage ins Turnier. (Video: SRF)

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Fussball-Experte Oliver Kahn übte nach dem 0:1 Deutschlands im ersten WM-Gruppenspiel gegen Mexiko heftige Kritik am Abwehrverhalten des Titelverteidigers. «Sami Khedira und Toni Kroos bekommen im Zentrum insgesamt deutlich zu wenig Unterstützung, auch von Julian Draxler und auf der anderen Seite auch von Thomas Müller», erklärte der ehemalige Torhüter der Nationalmannschaft und von Bayern München im ZDF.

Video: Frust auf der Berliner Fanmeile

Die Start-Pleite passt den Deutschland-Fans gar nicht (Reuters).

Es sei kein Geheimnis, dass die Deutschen immer Probleme hätten, wenn eine Mannschaft so chaotisch spiele wie eben die Mexikaner. Man habe Schwierigkeiten, wenn die Löw-Elf nicht die Kontrolle ausüben könne.

Selbstkritik bei den Spielern

Der 29-jährige Verteidiger Mats Hummels schlug auf dem öffentlich-rechtlichen Sender Alarm: «Wir haben gespielt wie gegen Saudiarabien – nur gegen einen stärkeren Gegner. Der Weckruf kommt zu spät.» Er verstünde nicht, warum es so gelaufen sei. «Wir haben doch schon gegen die Saudis einen Schuss vor den Bug bekommen. Wir müssen jetzt zwei Spiele gewinnen – sonst war es das mit der WM.»

Auch Bundestrainer Jogi Löw war nicht zufrieden. «Es ist so, dass der Start nicht geklappt hat. Das ist für uns eine ungewohnte Situation. Der müssen wir uns stellen.» Der Coach meinte aber auch zu recht, dass das Turnier noch eine Weile gehe. Jetzt müsse man gewinnen. «Diese Wiederstände hatten wir noch nie. Nun wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen.» Mittelfeldspieler Toni Kroos sagte das, was auch logisch ist: «Wir sind jetzt ohne Frage unter Druck und müssen aus den letzten beiden Gruppenspielen sechs Punkte holen.»

Der Weltmeister trifft in den restlichen beiden Gruppenspielgen noch auf die Schweden und Südkoreaner. Auf dem Papier bestimmt eine lösbare Aufgabe.

(fal)

Erstellt: 17.06.2018, 20:01 Uhr

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