Akanji geniesst Ferien im Nigeria-Trikot

Nach dem WM-Aus erholt sich Innenverteidiger Manuel Akanji auf Ibiza vom Turnier. Ein Feriengruss könnte missverstanden werden.

Manuel Akanji, Sohn eines Nigerianers und einer Schweizerin, hat sich für die Schweiz entschieden. Nun könnte ein Ferienbild falsch verstanden werden.

Manuel Akanji, Sohn eines Nigerianers und einer Schweizerin, hat sich für die Schweiz entschieden. Nun könnte ein Ferienbild falsch verstanden werden. Bild: Walter Bieri/Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Er war einer der besten Schweizer in Russland. Nun erholt sich der junge Winterthurer von den WM-Strapazen auf Ibiza, wie er auf Instagram zeigt. Während in der Schweiz die Doppelbürger-Diskussion hohe Wellen schlägt, sitzt Akanji am Pool und hebt die Füsse ins kühle Nass. Dazu schreibt er «Holidays» und setzt unter anderem die Hashtags «recharching» (er meint wohl recharging, zu Deutsch Erholung) und «oklm».

Holidays???? #oklm #recharching #brigante #vatoslocos

Ein Beitrag geteilt von Manuel Obafemi Akanji (@obafemi_36) am

Der Hashtag «oklm» kommt aus dem Französischen und steht für «au calme», übersetzt Ruhe, Stille oder Gelassenheit. Dazu trägt der nigerianisch-schweizerische Doppelbürger auf dem Bild das Nationaltrikot Nigerias, des Heimatlandes seines Vaters. Beides könnte ihm als Statement zur aktuellen Doppelbürger-Debatte ausgelegt werden. Beides kann aber auch ein normaler Feriengruss eines jungen Fussballers an seine Fans sein.

Für Akanji war es eine lange Saison. Im Winter wechselte er vom FC Basel in die Bundesliga zu Borussia Dortmund, kam in der Rückrunde auf elf Einsätze und zählte als junger Spieler zum Stamm der Schweizer Mannschaft in Russland. Erholung, Ruhe und Stille hat er sich verdient. (tzi)

Erstellt: 09.07.2018, 11:06 Uhr

Artikel zum Thema

Ein Verband im Tief

Analyse Die Schwächen des SFV in der Kommunikation sind offensichtlich. Mehr...

Rückwärtsrolle: Dem SFV entgleitet die Doppelbürger-Debatte

In einem Communiqué verbreitet der Fussballverband, er habe nie etwas gegen Doppelbürger gesagt. Derweil knöpft sich Granit Xhaka Generalsekretär Alex Miescher vor. Mehr...

«Steinzeit-Kommentare»: Xhaka enttäuscht vom Verband

Interview Der Schweizer Mittelfeldspieler äussert sich zu den Aussagen von SFV-Generalsekretär Alex Miescher. Er verbirgt seine Wut nicht. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Kommentare

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Ganz schön angeknipst: Ein Mitglied des Bingo Zirkus Theater steht anlässlich des 44. internationalen Zirkusfestivals in Monte Carlo auf der Bühne. (16. Januar 2020)
(Bild: Daniel Cole ) Mehr...