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Die Schweiz sorgt für zwei Premieren

Die Schweiz schafft Aussergewöhnliches: Erstmals dreht an der WM in Russland ein Team ein Spiel. Es gab noch eine andere Premiere.

Gab viel zu reden: Mit dem Doppel-Adler feiert Xhaka seinen Ausgleichstreffer gegen Serbien.
Gab viel zu reden: Mit dem Doppel-Adler feiert Xhaka seinen Ausgleichstreffer gegen Serbien.
Laurent Gillieron, Keystone
Auch Xherdan Shaqiri zelebriert sein Siegtor gegen Serbien mit dem Doppeladler.
Auch Xherdan Shaqiri zelebriert sein Siegtor gegen Serbien mit dem Doppeladler.
Martin Divisek, Keystone
Vor der Pause vor der Chef noch verstimmt: Petkovic hätte sich den Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit wohl auch anders vorgestellt.
Vor der Pause vor der Chef noch verstimmt: Petkovic hätte sich den Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit wohl auch anders vorgestellt.
Laurent Gillieron, Keystone
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Die Schweizer Nationalmannschaft schafft mit dem 2:1-Sieg gegen Serbien Aussergewöhnliches: Im 26. Spiel der WM in Russland gewinnt erstmals eine Mannschaft nach einem Rückstand.

Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri wendeten das Blatt nach der Pause. Zuvor hatte Spanien gegen Portugal einen 1:2-Rückstand in ein 3:2 verwandelt, musste dem Nachbarn aber noch den 3:3-Ausgleich zugestehen.

Das Warten auf ein 0:0

Auch sonst gab es eine Bestmarke: In den ersten 26 Spielen der WM in Russland hat es kein 0:0 gegeben. Damit wurde der Start-Rekord von der WM 1954 eingestellt. Vor 64 Jahren endete keine Partie des kompletten Turniers in der Schweiz, bei dem damals nur 26 Partien stattfanden, mit einem torlosen Unentschieden.

Bei der aktuellen WM gab es allerdings kurz nach Halbzeit der Vorrunde bereits zehn Spiele, die 1:0 ausgingen. Nur einmal kam dieses Ergebnis in einer kompletten Gruppenphase häufiger vor (13 x bei der WM 2010).

Ein Tor - und der Sieger ist bekannt

Seit 1998, seit dem Beginn der Weltmeisterschaften in der heutigen Grösse, waren die 1:0-Siege nie derart häufig wie an der WM in Russland. Zehn von bislang 26 Partien gingen mit diesem knappen Ergebnis zu Ende. Vor vier Jahren in Brasilien standen nach 26 Spielen nur gerade zwei 1:0 zu Buche. Im Durchschnitt der WM-Turniere von 1998 bis 2014 gab es in diesem Turnierabschnitt 5,2 Minisiege.

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