Zum Hauptinhalt springen

Dzemaili: «Wir können uns bei Yann bedanken»

Das sagen die Protagonisten nach dem 2:2 gegen Costa Rica.

Riesenpech für Yann Sommer beim Penalty zum 2:2. (Video: SRF)

So richtig glücklich waren sie nicht, die Spieler der Schweizer Nationalmannschaft. 2:2 gegen Costa Rica, dazu die Gewissheit, dass im Achtelfinal Schär und Lichtsteiner fehlen. Doch eben, es lockt das WM-Achtelfinal gegen Schweden.

Hier die Stimmen der Protagonisten:

«Wir haben versucht zu verlieren»

Vladimir Petkovic

«Achtelfinal war das Minimalziel, doch das Maximum ist noch nicht erreicht. Doch das Spiel gegen Costa Rica hat gezeigt, es kann sehr schnell gehen. Wir haben gepokert und zuviele eigene Fehler provoziert. Wir haben den Gegner aufgebaut. Wir wissen alle, das war nicht unser bester Tag. Ich hatte beinahe das Gefühl, dass wir versucht haben zu verlieren, doch das ist uns nicht gelungen (lacht). Über Schweden möchte ich noch nicht sprechen, wir müssen zuerst unsere eigene Leistung analysieren.»

«Wir sehen oft die negativen Sachen»

Blerim Dzemaili

«Das war sicher unsere schlechteste Leistung in den drei Partien. Wir haben zu viele Chancen zugelassen, wir können uns bei Yann (Sommer – Red.) bedanken. Wir sehen aber oft die negativen Sachen. Vor dem Turnier sagten viele, die Serben werden vor uns sein, jetzt sind wir da und treffen auf die Schweden. Das ist zentral. Wir können uns steigern und müssen das auch. Wir sind einen Schritt näher Richtung Traum. Jetzt spielen wir gegen Schweden und können die Überraschung schaffen. Dieses Mal gilt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Jetzt müssen wir es packen. Wir wissen: Wir können eine Überraschungsmannschaft sein.»

«Das Tor ist sensationell»

Josip Drmic

«Wir haben nun das erste Ziel erreicht, den Achtelfinal. Gern hätten wir gewonnen. Doch wir sind weiter, das ist das, was zählt. Es war am Schluss ein Hin und Her, auch bei mir, erst der Pfostenschuss, dann der Treffer. Ich wollte rein kommen und Gas geben und der Mannschaft helfen. Ein Tor ist natürlich sensationell, die Krönung. Erstmal müssen wir regnerieren, dann schauen wir den nächsten Schritt an. Die Ausfälle von Lichtsteiner und Schär tun natürlich weh, doch wir haben gute Ersatzspieler, die sie ersetzen können. Wir sind zwäg und auf einem Toplevel.»

«Persönlich kann ich nicht zufrieden sein»

Mario Gavranovic

«Es ist uns nicht gelungen, den Ball zirkulieren zu lassen, sie haben gut gespielt. Persönlich kann ich mit meiner Leistung nicht zufrieden sein, ich kam nur selten gefährlich in den Abschluss. Wichtig ist aber, dass wir weiter sind und die richtigen Schlüsse aus der Partie ziehen. Es ist schwierig zu erklären, wieso wir bisher am Anfang nie richtig ins Spiel finden. Gegen Schweden dürfen wir uns das aber nicht mehr erlauben, sonst werden wir bestraft, und dann können wir es nicht mehr korrigieren.»

«Es war ein komplizierter Match»

Yann Sommer

«Das war ein komplizierter Match. Wir sind zwar sehr zufrieden, dass wir uns für die Achtelfinals qualifiziert haben, aber erneut haben wir in der ersten halben Stunde Mühe gehabt. Wir waren in unseren Gedanken nicht richtig beim Spiel. Die Spieler von Costa Rica sind sehr stolz, sie kämpften für die Ehre ihres Landes, dementsprechend aggressiv gingen sie zur Sache.»

«Das darf nicht passieren!»

Valon Behrami

«Der Beginn war gut. Wir haben gespürt, dass wir eigentlich die bessere Mannschaft sind. Dann haben wir zu legere gespielt, und es während den ersten 20 Minuten nicht abstellen können. Das darf nicht passieren! Die Schweiz muss immer alles geben, alle müssen ihr Maximum leisten, sonst bringen wir uns in Schwierigkeiten. Wir haben nun eine grosse Chance, die Ausgangslage ist nicht schlecht. Aber wir müssen über das heutige Spiel reden.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch