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Kaderverjüngung wird vorangetriebenGC - jetzt ist auch Salatic weg

Veroljub Salatic muss die Grasshoppers verlassen. Ein Abschied, der so nicht geplant war.

Bei den Grasshoppers abgesägt: Veroljub Salatic.
Bei den Grasshoppers abgesägt: Veroljub Salatic.
KEYSTONE

Gut drei Wochen ist es erst her, dass Zoltan Kadar sagte: Einen solchen Captain wie Veroljub Salatic habe er noch nie gesehen, einen, der so viel für das Team mache und so viel Einfluss habe. Kadar war damals noch Trainer bei GC und Salatic sein wichtigster Spieler. Jetzt ist alles anders: Kadar ist degradiert zu einem von sechs Assistenten des neuen Chefs João Carlos Pereira, und Salatic hat, trotz eines Vertrages bis 2021, keinen Platz mehr in den Plänen der neuen sportlichen Führung.

Sie will das Kader neu ausrichten und verjüngen. Salatic wird im November auch schon 35, und schneller wird er auch nicht mehr. Sportlich ist der Entscheid erklärbar. Er zeigt aber auch, wie entschlossen am Umbau der Mannschaft gearbeitet wird. Vor Salatic haben schon mit Oliver Buff, Andreas Wittwer und Mychell Chagas drei andere Routiniers gehen müssen. Es wird spannend zu sehen sein, welche Spieler Sportchef Schuiteman zusammen mit Pereira auf den Campus holt und ob die Mannschaft so portugiesisch wird, wie es der Trainerstab bereits ist.

Ein geplanter Abschied hört sich anders an

Salatic soll, sagt Mediensprecher Adrian Fetscherin, den Entscheid «extrem gut aufgenommen» haben. Das mag seine Interpretation sein. Der Spieler selbst hatte nach elfeinhalb Jahren und 394 Spielen für GC gewiss andere Vorstellungen von der Zukunft. Zumindest sagte er dem Newsportal nau.ch nach dem Meisterschaftsende: «Jetzt können wir uns voll auf die neue Saison fokussieren.» Und: «Ich wünsche dem Trainer mit uns eine erfolgreiche Zeit.» Ein geplanter Abschied hört sich anders an.

8 Kommentare
    Max Ritter

    Nach all den erfolglosen ic-Jahren, sollen es nun mit ão-Jahren besser werden? GCZ ist ein Schatten seiner selbst und wird wohl über Jahre zweitklassig bleiben. Dieser Verein hat über die letzten Jahre ihre komplette CH-Identität verloren.