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Zunächst nur in DeutschGebärdensprache kann jetzt online gelernt werden

Der Schweizerische Gehörlosenbund hat eine neue Plattform lanciert. Mit Schulungen durch Online-Lehrpersonen soll das Angebt zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen.

Eine Frau übersetzt die «Tagesschau» auf SRF in Gebärdensprache.
Eine Frau übersetzt die «Tagesschau» auf SRF in Gebärdensprache.
Foto: Ennio Leanza/Keystone

Der Schweizerische Gehörlosenbund (SGB) will Brücken zur Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft bauen: Für ein besseres gegenseitiges Verständnis hat er eine neue Online-Plattform zum Erlernen der Gebärdensprache lanciert.

Seit Dienstag können Interessierte auf signwise.ch die deutsche Gebärdensprache anhand Übungen und Speziallektionen lernen, wie der SGB am Donnerstag mitteilte. Zudem werden persönliche Schulungen durch Online-Lehrpersonen sowie interaktive Test angeboten. Ab September sollen dann Online-Lektionen für die französische und italienische Gebärdensprache folgen.

Die Plattform baue auf den neusten Forschungsergebnissen auf und sei von gehörlosen Expertinnen und Experten entwickelt worden. Die Kommunikation in Gebärdensprache sei für die Inklusion von gehörlosen Menschen unerlässlich, schreibt der SGB. Daher sei die Plattform ein Meilenstein.

In der Schweiz gibt es rund 10'000 Gehörlose. Stärker verbreitet ist Schwerhörigkeit mit schätzungsweise 800'000 bis einer Million Betroffenen.

SDA

1 Kommentar
    Ralf Schrader

    'Online-Lehrpersonen'

    Was ist das für ein blödsinniges Wort? Lehrperson ist schon dämlich, weil grammatikalisch falsch gebildet.

    Online gibt es überhaupt keine Personen. Da gibt es nur Bilder von möglicherweise Personen. Es spielt aber keine Rolle, ob das sich bewegende Wesen Person oder KI ist. Man kann das nicht sehen, also kann man auch keine Person identifizieren. Und wenn, wäre es auch ohne jede Bedeutung. Personen spielen nur privat oder u.U. im Direktkontakt eine Rolle.