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Provokationen aus FrankreichGegen Islamisierung, für Prostitution

Michel Houellebecq gewährt in seinen neuen Essays und Interviews Einblicke in sein provokatives Denken.

Der umstrittene französische Schriftsteller Michel Houellebecq wird auch in den Essays und Interviews seinem Ruf gerecht.
Der umstrittene französische Schriftsteller Michel Houellebecq wird auch in den Essays und Interviews seinem Ruf gerecht.
Foto: Keystone

Manche Zuspitzungen von Michel Houellebecq lässt man sich gerne gefallen: «In meinen Augen gibt es auf der Welt ein Land (ein einziges, nicht zwei), das sich teils demokratischer Institutionen erfreut, und dieses Land sind nicht die Vereinigten Staaten von Amerika es ist die Schweiz.» Es brauche, so das Enfant terrible der französischen Intellektuellen, «mehr direkte Demokratie, wenn wir aus der Krise der politischen Repräsentation, in der wir uns befinden, herauskommen wollen».

Andere Provokationen sind schon schwerer zu ertragen. Etwa über Prostituierte, von denen er einige nicht als Freier, sondern als Freund kenne: «Sie lieben ihren Beruf, und diese Mädchen an dessen Ausübung zu hindern, ist eine erstrangige, wirklich beachtliche Schweinerei.»

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