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Mittagessen im Rosaly’sGehoben und doch angenehm locker

Seit bald dreissig Jahren behauptet sich das Rosaly’s. Das versteckte Lokal beim Bellevue hat seit dieser Woche einen «Gault Millau»-Punkt mehr. Zu Recht.

Beste Farbtherapie an dunklen Tagen:
 Teller mit Thunfisch-Tatar, Tapioka-Chips und anderen bunten Bestandteilen.
Beste Farbtherapie an dunklen Tagen:
Teller mit Thunfisch-Tatar, Tapioka-Chips und anderen bunten Bestandteilen.
Foto: Anna-Tia Buss 

Die Gasse hinter dem Sternengrill, wo das Rosaly’s liegt, ist kein Bijou: ein enger, dunkler Schlauch mit Ausgängen des angrenzenden Coop-City-Gebäudes und einem Laden für grosse Schuhe. Die Überraschung, an einem solchen Ort und trotz Homeoffice-Empfehlung an einem Montag ein pumpevolles Lokal anzutreffen, ist umso grösser. Es ist so gut besetzt, dass wir uns weigern, im Stübli platziert zu werden. Auch wenn die Abstände stimmen – selbst in Non-Corona-Zeiten hätten wir uns dort eingeengt gefühlt.

Schön, dass uns das umsichtige Team (das bei unserem Besuch ausschliesslich aus gut gelaunten Herren besteht) sofort den letzten Platz an der Bar mit der weissen Plättlimauer einrichtet. Dort ist es luftiger, und man hat eine gute Sicht auf den Hauptraum des Restaurants, das mehrheitlich von Geschäftsleuten besucht ist. Uns gefällt auch, dass wir geduzt werden. Das Rosaly’s ist gleichzeitig gehoben und locker – ein Spagat, der nur selten gelingt.

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