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Die neue Normalität beim ZSCGeisterspiel statt Halloween im Hallenstadion

Anfang Oktober starteten die ZSC Lions vor Publikum und voller Hoffnung in die Saison, gegen Davos spielen sie erstmals wieder vor leeren Rängen. Impressionen.

Es ist Viertel nach acht im Hallenstadion, nicht fünf vor zwölf – aber die Sitze bleiben bis auf weiteres leer.
Es ist Viertel nach acht im Hallenstadion, nicht fünf vor zwölf – aber die Sitze bleiben bis auf weiteres leer.
Foto: Dominique Meienberg

Es ist dunkel geworden vor dem Hallenstadion. Und einsam. Dort, wo vor 28 Tagen noch Zuschauermassen anstanden, um der Saison-Heimpremiere gegen Fribourg beizuwohnen, ist alles wie leer gefegt. Ein einziger Passant schlendert vorbei, die Türen zur Halle sind geschlossen, das Licht dringt vom Foyer nach draussen.

War man vor einem knappen ­Monat noch voller Hoffnung gewesen, allen zeigen zu können, wie das funktioniert mit Tausenden von Zuschauern zu Coronazeiten, wird nun wieder in leeren Stadien gespielt. Früher schrieb man über den Hallenstadiongeist, nun über Geisterspiele. Vielleicht passt das zu Halloween. Doch die Kinder dürfen ja heute auch nicht an fremden Türen klingeln, um Süsses zu sammeln.

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