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Zweite Welle in SpanienGesellig in die Katastrophe

Schon im Frühjahr wütete das Coronavirus in Spanien heftiger als anderswo in Europa. Trotzdem trifft auch die zweite Welle das Land weitgehend unvorbereitet. Wurden so wenige Lehren aus der harten Zeit gezogen?

Debatte beim Bier: Menschen in Barcelona geniessen das gesellige Beisammensein
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Keystone

«Die erste Welle hat uns erwischt wie ein Tsunami», sagt César Carballo, Notfallmediziner am Hospital Ramón y Cajal in Madrid. «Als es uns gelungen ist, die Kurve im Juni abzuflachen, haben wir uns gefreut - und den nächsten Anstieg für den Winter erwartet, das war fatal.» Die zweite Welle erreichte Spanien Monate früher als gedacht. Seit September ist man mittendrin und alles andere als gut vorbereitet.

An diesem Mittwoch hat Spanien als erstes Land Westeuropas die Schwelle von einer Million nachgewiesener Corona-Fällen überschritten. Die Dunkelziffer ist womöglich deutlich höher, denn es wird nach wie vor zu wenig getestet. Doch wie kann es sein, dass das mit am stärksten betroffene Land Europas so wenig aus der ersten Welle gelernt hat? (Lesen Sie dazu den Kommentar: Der Patient Europas – schon wieder),

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