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Neue Lösung für BabypauseGesucht: Zürcher Politiker ad interim

Gemeindepolitikerinnen und -politiker sollen sich vertreten lassen können, das hat der Zürcher Kantonsrat entschieden. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.

Der Zürcher Gemeinderat am neuen Versammlungsort in der Halle 9 in Oerlikon. Seit Legislaturbeginn 2018 gab es hier schon mehr als 30 Rücktritte.
Der Zürcher Gemeinderat am neuen Versammlungsort in der Halle 9 in Oerlikon. Seit Legislaturbeginn 2018 gab es hier schon mehr als 30 Rücktritte.
Foto: Boris Müller

Die Grünen konnten sich nicht entscheiden. Ausser darüber, dass sowohl eine Zustimmung als auch eine Ablehnung das Parlament schwächt. Es ging darum, ob in Gemeindeparlamenten Stellvertretungen möglich sein sollen. Etwa wenn jemand wegen eines Unfalls für einige Zeit ausfällt, bei Mutterschaftsurlaub oder bei Studienaufenthalten im Ausland.

Silvia Rigoni (Zürich) erklärte die Zwickmühle, in der sich ihre Partei befand: Wer nur für kurze Zeit als Ersatzperson im Gemeindeparlament sitze, sei möglicherweise zu wenig informiert. Und umgekehrt: Wenn immer mehr Parlamentarierinnen und Parlamentarier vorzeitig zurücktreten, weil sie vorübergehend anderweitig in Beschlag genommen werden, geht viel Know-how verloren.

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