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Leser fragenGibt es den Corona-Blues?

Eine einsame Geigerin während der Corona-Krise in Italien.
8 Kommentare
    BM

    Ich werde oft als naiv angesehen, weil ich doch immer wieder mal ans Gute im Menschen glaube. Doch diesmal war ich von Anfang völlig ohne Illusionen. Ich wusste, dass dieses Gefühl der Solidarität, diese parteiübergreifend inszenierte Einigkeit, diese Ruhe nicht lange anhalten würden. Aber trotzdem bin ich tief enttäuscht, traurig und - ohne vorher Hoffnung gehabt zu haben - hoffnungslos. Die Normalität ist wieder eingekehrt - die Rücksichtslosigkeit, der Egoismus, die Spass- und Neidgesellschaft, der respektlose Umgang mit Anderen - alles wie gehabt. Doch mir will es einfach nicht gelingen, wieder ins "normale" Leben zurückzukommen. Ich bin völlig aus dem Tritt geraten, hadere mit mir und dem Leben und empfinde eine grosse Traurigkeit. Ich fühle mich wie in einem Burnout. War eben doch irgendwie Hoffnung da...?