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Internet-Panne betrifft auch SchweizGoogles Homeoffice-Dienste lahmgelegt – Grund unbekannt

E-Mails, Youtube und auch der Videokonferenz-Service Meet sind am Montagvormittag ausgefallen. Betroffen waren auch Kunden in der Schweiz.

Bürodienste wie Mail und auch Youtube waren nicht erreichbar: Google-Standort in Zürich.
Bürodienste wie Mail und auch Youtube waren nicht erreichbar: Google-Standort in Zürich.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Diverse Dienste von Google sind am Montag von einer weitreichenden Störung lahmgelegt worden. Unter anderem funktionierten zeitweise die Videoplattform Youtube, der E-Mail-Dienst GMail und die Bürosoftware Google Docs für zahlreiche Nutzer nicht. Auch der Videokonferenz-Service Google Meet fiel aus. Nach rund einer Dreiviertelstunde erwachten die Dienste nach und nach zum Leben.

Die Ursache des Ausfalls wurde zunächst nicht bekannt. Von Google hiess es zunächst lediglich, es laufe eine Untersuchung. Der Ausfall zeigte zugleich schnell die Abhängigkeit vieler Bereiche und anderer Anbieter von Google-Diensten. Apps, die auf Google-Logins setzen, hatten auch Probleme. Smarthome-Anwendungen wie zum Beispiel Sicherheitskameras und Türklingeln der hauseigenen Marke Nest fielen aus. Die Arbeit von Firmen und Bildungseinrichtungen, die auf Google für ihre Bürosoftware und Konferenzen setzen, war gestört.

Auch die Videoplattform Youtube ist von der Störung betroffen.
Auch die Videoplattform Youtube ist von der Störung betroffen.
Screenshot

In der Vergangenheit gab es bereits einige – meist sehr kurzfristige – Störungen bei Google-Diensten durch technische Probleme. Zuletzt waren Ende September wegen eines Server-Ausfalls die vielgenutzten Cloud-Angebote des Konzerns betroffen gewesen. Eine Störung auf so breiter Front ist aber eher ungewöhnlich.

dpa/ij

6 Kommentare
    Patrick Reolon

    "Eine Störung auf so breiter Front ist aber eher ungewöhnlich."

    Ungewöhnlich aber nicht ausgeschlossen... Will heissen, dass diese internen Abhängigkeiten eines Tages fatale Folgen haben könnten. Und gut ist es passiert, weil auch Google eines Tages merken wird, dass Flaschenhälse ein Businessrisiko darstellen und "alles ist vernetzt" auch ein riesiger Flop sein kann.