Zum Hauptinhalt springen

Kolumne Miklós GimesGrösser als ein Einfamilienhaus

Dass aus Spiessern Pioniere werden können, beweisen ein paar Hauseigentümer aus Seebach. Nur die Stadt macht nicht mit.

Die Thurgauerstrasse hinter dem Hallenstadion trennt zwei Welten. Auf der Seite der Bahngleise das bescheidene Quartier Grubenacker, kleine Einfamilienhäuser, Schrebergärten und weidende Schafe.

Auf der Seite zum Fernsehstudio eine Skyline von Wohntürmen und Bürosilos, wo man für eine Hundert-Quadratmeter-Wohnung 1,7 Millionen Franken zahlt und ganze Stockwerke mit Büros leer stehen. Hier Verwurzelung, dort Weekend-Penthouse, hier letztes Jahrhundert, dort Neu-Züri.

Entlang der heimeligen Strassenseite besitzt die Stadt 6,5 Hektaren Bauland, eine ihrer letzten grossen Reserven. Die Stadtregierung plant drei Hochhäuser mit 700 Wohnungen für 1800 Menschen. Über hundert Schrebergärten werden verschwinden, die Schafe auch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.