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Halber Heimvorteil

Bei der heutigen Neuauflage des Finals von 2010 hofft der Brasilianer Diego Costa auf sein WM-Debüt – mit Spanien, gegen Holland.

Der «Verräter» leugnet seine Herkunft nicht: Diego Costa, Meister mit Atlético, im Training mit der spanischen Nationalmannschaft.
Der «Verräter» leugnet seine Herkunft nicht: Diego Costa, Meister mit Atlético, im Training mit der spanischen Nationalmannschaft.
Lluis Gene, AFP

Vor ein paar Tagen noch schien Diego Costa die leise Hoffnung zu hegen, dass ihm nur wenige brasilianische Fans krumm nehmen würden, was er getan hatte: Den Ruf der Wahlheimat Spanien zu erhören, um an der Fussball-Weltmeisterschaft seines Geburtslandes Brasilien teilzunehmen. «Niemand hat mir hier irgendetwas Negatives gesagt, ich bin gut aufgenommen worden», erklärte Costa, nachdem ein Beamter der Einwanderungsbehörden seinen neuen roten Reisepass abgestempelt und er das Quartier in Curitiba bezogen hatte. Vielleicht würde es nicht immer so bleiben, mutmasste Costa.

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