Zum Hauptinhalt springen

Pause in der KulturszeneHallo, jemand da?

Wie fühlen sich die Leitenden von Zürcher Kulturstätten, nun, da sie zur Nonkreativität verdammt sind und in leere Säle blicken? Wir haben nachgefragt.

Klar, derzeit beschäftigen uns andere Fragen. Hat es genug Desinfektionsmittel? Wo gibt es Schutzmasken? Wann kann ich endlich zum Coiffeur? Doch früher oder später wird solch Alltägliches und letztlich Profanes wieder in den Hintergrund rücken.

Stattdessen werden wir nach fein- und schöngeistiger Nahrung dürsten, nach emotionaler Erschütterung oder Verzauberung verlangen, endlich diesen einen irritierenden Moment vor der Konzert-, Lese oder Theaterbühne zurückwollen, den uns kein akustisch oder visuell noch so ausgefeiltes Streaming-Angebot jemals geben kann. Und dann noch einen. Und noch einen. Und gleich noch einen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.