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Interview zur Fair-Preis-InitiativeHerr Platzer, werden die Preise in den Beizen sinken?

Küchenapparate, Geschirr oder Getränke: Die Preisunterschiede zwischen In- und Ausland sind markant. Gastro-Suisse-Präsident erklärt, was die Konsumenten von der Fair-Preis-Initiative haben.

Casimir Platzer, Präsident von Gastro Suisse, kämpft dafür, dass die Wirte auch direkt im Ausland einkaufen können.
Casimir Platzer, Präsident von Gastro Suisse, kämpft dafür, dass die Wirte auch direkt im Ausland einkaufen können.
Foto: Keystone

Was bringt die Fair-Preis-Initiative?

Wir wollen, dass die Unternehmen dort einkaufen können, wo sie wollen, auch im Ausland, wenn das für sie mehr Sinn macht.

Um welche Waren geht es?

Für die Gastronomie geht es um Investitionsgüter wie zum Beispiel Küchenapparate, Sanitäreinrichtungen, Geschirr, aber auch um Hygieneartikel oder Getränke. Da schlagen die ausländischen Produzenten gerne 30 bis 50 Prozent drauf. Diese Aufschläge bezahlen die Konsumenten. Die Basler Wirte haben vor Jahren versucht, Coca-Cola direkt im Ausland einzukaufen und selber zu importieren, das wurde sofort unterbunden. Ein Verfahren bei der Wettbewerbskommission verlief im Sand. Die Freiheit, einzukaufen, wo man will, gehört aber zur freien Marktwirtschaft.

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