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Postkarten aus der Region Zürich Herzliche Grüsse aus …

Geschichten aus dem Kanton, wie sie sonst kaum zu lesen sind. Autorin und Fotografin zeigen Überraschendes aus der Region. Heute vom Schanzengraben.

Gepflegte Renaissanc: Im Winter werden die Kostüme geflickt, wenn sie Schaden nahmen.
Gepflegte Renaissanc: Im Winter werden die Kostüme geflickt, wenn sie Schaden nahmen.
Foto: Doris Fanconi
Noch ein Jahr verstreicht, bis sie wieder zum Einsatz kommen.  900 Kostüme lagern im Fundus für den Kinderumzug.
Noch ein Jahr verstreicht, bis sie wieder zum Einsatz kommen. 900 Kostüme lagern im Fundus für den Kinderumzug.
Foto: Doris Fanconi
Noch nie getragen: Matrosenanzüge aus der Belle Epoque.
Noch nie getragen: Matrosenanzüge aus der Belle Epoque.
Foto: Doris Fanconi
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In Christa Gabsas Kalender ist das Datum schon seit langem markiert: 18. April. Kinderumzug. Und zum zweiten Mal in Folge musste sie das Ereignis streichen. Christa Gabsa ist die Präsidentin des Kostümkomitees für den Kinderumzug. Sie steht im Keller eines grossen Geschäftshauses am Schanzengraben inmitten von über 900 fein säuberlich in Mottensäcke eingepackten Kostümen.

Darunter sind zwei Dutzend Matrosenanzüge aus der Belle Époque. Sie hätten 2020 das erste Mal getragen werden sollen. Auch dieses Jahr wird nichts aus der Premiere. Bald würde die Anmeldefrist für den Verleih laufen, bald würden Gabsa und ein Team von bis zu 60 Helferinnen Reifröcke und Trachten an Mädchen herausgeben, Biedermeier-Fräcke und Zylinder an Buben.

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