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Geld für funktionale AnalphabetenHilfe für jene 140'000 im Kanton, die weder lesen noch schreiben können

Im Kanton Zürich verursacht der funktionale Analphabetismus pro Jahr 224 Millionen Franken Folgekosten. Der Kantonsrat spricht nun Geld für ein Hilfsprogramm.

Ein Teilnehmer an einem Kurs für Illetristen an der Berufsschule für Weiterbildung EB Zürich.
Ein Teilnehmer an einem Kurs für Illetristen an der Berufsschule für Weiterbildung EB Zürich.
Foto: Gaëtan Bally/Keystone

Es ist schwer vorstellbar in einem hoch entwickelten Land wie der Schweiz: Gemäss verschiedenen Studien können 15 Prozent der Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter weder lesen, schreiben noch rechnen. Umgerechnet auf den Kanton Zürich sind dies rund 140000 Menschen.

Betroffen sind nicht nur Migrantinnen und Migranten, die in ihren Herkunftsländern keine Schule besucht haben. Zu zwei Dritteln sind es nach Angaben der Bildungsdirektion Menschen, die in der Schweiz die gesamte Volksschule durchlaufen haben und dennoch die schulischen Grundkompetenzen nicht beherrschen.

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