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Hitzfeld setzt gegen Ecuador wohl auf Djourou

Das Training der Schweizer vom Freitag in Porto Seguro dürfte die letzte offene Frage beantwortet haben.

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Fokussiert: Ottmar Hitzfeld ist bereit für das Spiel gegen Ecouador.
Fokussiert: Ottmar Hitzfeld ist bereit für das Spiel gegen Ecouador.
Keystone

24 Stunden noch bis zum ersten Spiel der Schweiz. Der Blick von Ottmar Hitzfeld ist etwas schärfer geworden. Die Augen leicht zusammengekniffen. Die ganze Haltung etwas angespannter als in den Tagen zuvor in Porto Seguro. «Bei einem Turnier beginnt alles bei null. Das ist wie ein Neustart, daher die Anspannung.»

Aber Hitzfeld will diese WM auch geniessen. Und so redet er vom «fantastischen Stadion» mit dem «hervorragenden, sehr weiten Platz». Das hat Vor- und Nachteile: «Man hat viel Raum, muss aber auch viele Räume schliessen. Die Bedingungen sind ideal und beste Voraussetzung für ein tolles Spiel.» Hitzfeld wusste natürlich längst um die Verhältnisse im Estadio Nacional Mané Garrincha in Brasilia. Er hat sich auf alles vorbereitet. Akribisch, wie man es von ihm gewohnt ist.

Das durfte auch der Reporter von «Radio Gaucho» aus Ecuador erfahren. Die Frage nach dem Star der Südamerikaner, Antonio Valencia von Manchester United, beantwortete Hitzfeld so ausführlich wie er immer Auskunft gibt über den Gegner. Er mag es, mit seinem Wissen zu beeindrucken. Darum sagte er: «Ecuador besteht nicht nur aus Valencia oder Caicedo. Es gibt auch Enner Valencia oder Montero auf der linken Seite, die das Spiel ankurbeln. Die Innenverteidiger Guagua und Erazo sind stark und die Aussenverteidiger Ayovi und Paredes sehr schnell. Ecuador ist stark im Kontern und gut im Umschalten.» Er kam zum Schluss: «Wir brauchen eine Top-Leistung, um zu gewinnen.»

Djourou erhält wohl den Vorzug

Namen von Schweizer Spielern wollte er nicht nennen. Fragen zur Startformation beantwortete er so, wie er das seit Tagen und ohnehin immer tut. «Ich werde die Aufstellung mit der Mannschaft besprechen. Sie wird am Spieltag bekannt gegeben.» Allerdings sickerte durch, dass das Training vom Freitag in Porto Seguro wohl die letzte offene Frage beantwortet haben könnte: Johan Djourou trainierte an der Seite von Steve von Bergen. Hitzfeld dürfte dem Genfer den Vorzug gegenüber Fabian Schär geben.

So wird die Schweiz also wohl mit dieser Mannschaft ins WM-Startspiel steigen: Diego Benaglio steht im Tor, vor ihm verteidigen Stephan Lichtsteiner, Johan Djourou, Steve von Bergen und Ricardo Rodriguez. Im Mittelfeld schirmen Valon Behrami und Captain Gökhan Inler den offensiveren Granit Xhaka sowie die Flügel Xherdan Shaqiri und Valentin Stocker ab. Als Sturmspitze ist Josip Drmic zu erwarten.

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