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Was tun gegen Personalmangel?Höhere Pflegelöhne: In der Stadt Zürich bewegt sich etwas

Die Corona-Krise bringt die Personalprobleme der Pflege ans Licht. Doch die Politik reagiert abwehrend auf die Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen – mit einer Ausnahme.

Das Zürcher Gesundheitspersonal protestiert: Menschenkette vom Universitätsspital zur Gesundheitsdirektion.
Das Zürcher Gesundheitspersonal protestiert: Menschenkette vom Universitätsspital zur Gesundheitsdirektion.
Foto: Dominique Meienberg

Auf den ersten Blick sind die Löhne nicht schlecht, die die Zürcher Heime und Spitäler ihren Mitarbeiterinnen in der Pflege und Betreuung zahlen. Eine Fachfrau Gesundheit verdient nach der dreijährigen Lehre zwischen 4400 und 5000 Franken, eine Pflegefachperson nach dem dreijährigen Studium zwischen 5600 und 6300 Franken. Je nach Erfahrung und Aufgabenprofil können ihre Löhne bis 5800 beziehungsweise 7300 Franken steigen. (Lesen Sie hier mehr über die Löhne im Kanton Zürich.)

Vergleicht man die Pflegelöhne aber mit den Löhnen in anderen Branchen, sieht es weniger gut aus. Der Durchschnittslohn von Pflegefachkräften in Spitälern beträgt 85 Prozent des Schweizer Durchschnittslohns. Von allen Ländern der OECD werten nur Lettland und Litauen die Pflegearbeit tiefer, wie eine Studie der OECD zeigt. An der Spitze der Rangliste liegt Chile mit 184 Prozent.

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