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Fast 6000 Entlassungen befürchtetHoteliers hätten gern 500 Millionen Franken Härtefallhilfe

Der finanzielle Ausblick für die Stadthotellerie ist düster: Blick aus dem Hotel Storchen in Zürich, Anfang 2017.

Sie fordern nicht nur Geld

12 Kommentare
    Benedikt Jorns

    Sobald ein Staat mehr ausgibt als er einnimmt, verliert seine Währung an Wert. Während über viele Jahre die EU-Länder und die USA ständig Defizite hatten, war unser Staatshaushalt ausgeglichen. Der Euro und der Dollar verloren so gegenüber dem Schweizerfranken stets an Wert und unser Export geriet stark unter Preisdruck. Viele unserer Produkte konnten nicht mehr konkurrenzfähig angeboten werden.

    Wegen Corona haben sich nun auch unser Staat und die Kantone stark verschuldet. Sofort stieg der Eurokurs ein wenig von 1,05 auf 1,08. Doch wenn wir unseren Export langfristig fördern wollen, macht es gar nichts, wenn der Eurokurs noch ein bisschen mehr steigt.

    Staatsdefizite dürfen niemals mit Defiziten von Unternehmen verglichen werden. Unser Finanzminister Ueli Maurer darf gegenüber durch Corona ins Minus geratene Unternehmen und deren Mitarbeiter ruhig etwas grosszügiger werden. Es macht gar nichts, wenn unser Schweizerfranken weiterhin ein bisschen an Wert verliert.