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Rochade an der SpitzeHotelplan-Chef räumt seinen Posten

Thomas Stirnimann tritt nach acht Jahren ab und wechselt in den Verwaltungsrat. Anfang 2021 übernimmt Laura Meyer den Chefposten.

Nach acht Jahren im Amt: Der 58-jährige Thomas Stirnimann wechselt in den Verwaltungsrat der Migros-Reisetochter.
Nach acht Jahren im Amt: Der 58-jährige Thomas Stirnimann wechselt in den Verwaltungsrat der Migros-Reisetochter.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Beim Reiseveranstalter Hotelplan kommt es zu einer Rochade an der Spitze: Thomas Stirnimann räumt nach acht Jahren den Chefposten und wechselt in den Verwaltungsrat. Seine Nachfolge bei der Migros-Reisetochter übernimmt per 1. Januar 2021 Laura Meyer.

«Ich freue mich, dass wir eine ideale CEO-Besetzung für die Gruppe gefunden haben», liess sich Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen und Verwaltungsratspräsident von Hotelplan in einer Mitteilung vom Freitag zitieren. Meyer ist seit 2018 Mitglied des Hotelplan-Verwaltungsrates. Die 39-Jährige kommt von der UBS, wo sie zuletzt in der Funktion als Head of Digital Distribution & Analytics tätig war.

Diese Erfahrungen soll sie nun bei Hotelplan einsetzen: Die Reisebranche befinde sich aufgrund der gravierenden Folgen des Coronavirus in einem unvergleichlichen Strukturwandel in Richtung Digitalisierung, hielt Zumbrunnen fest.

Muss die Folgen der Corona-Krise bewältigen: Laura Meyer übernimmt Anfang 2021 den Chefposten beim Reiseveranstalter Hotelplan Group.
Muss die Folgen der Corona-Krise bewältigen: Laura Meyer übernimmt Anfang 2021 den Chefposten beim Reiseveranstalter Hotelplan Group.
Foto. zvg

Zumbrunnen dankte weiter auch dem 58-jährigen Stirnimann für sein «langjähriges, unermüdliches Engagement.» Unter seiner Führung habe sich Hotelplan – vor dem Rückschlag durch die Auswirkungen des Coronavirus – trotz starkem Wettbewerb operativ auf der Erfolgsspur behauptet.

Die Coronakrise hat die Reiseanbieter-Branche stark getroffen: Viele Reisen mussten wegen den Reisebeschränkungen annulliert oder umgebucht werden. Hotelplan hat deshalb einen grossen Stellenabbau beschlossen: Gruppenweit werden bis zu 425 der gesamthaft 2'277 Jobs gestrichen, davon rund 170 in der Schweiz.

SDA

1 Kommentar
    MK

    Stellt noch mehr Leute ein die nicht vom Fach sind. Das wird ein no go