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Gebühren für Abwasser und AbfallHunderte Millionen das WC runtergespült

Die Untersuchungskommission zum ERZ-Skandal rechnet vor, wie die Zürcherinnen und Zürcher mit überhöhten Gebühren für die Ära Neuhold/Pauli bezahlten.

Eines der Projekte, das die Gebührenzahler unwissentlich mitfinanzierten: Ein zur Erholungszone für die Angestellten umgebautes Klärbecken.
Eines der Projekte, das die Gebührenzahler unwissentlich mitfinanzierten: Ein zur Erholungszone für die Angestellten umgebautes Klärbecken.
Foto: Reto Oeschger

Die Zürcherinnen und Zürcher haben in den zwei Jahrzehnten der ERZ-Direktoren Gottfried Neuhold und Urs Pauli bis zu 1 Milliarde Franken zu viel bezahlt, weil ihnen überhöhte Gebühren berechnet wurden. Das schätzt die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK), die in ihrem Bericht über die Missstände im Entsorgungswesen einen Schwerpunkt auf diesen bisher vernachlässigten Aspekt gelegt hat.

ERZ verlangte demnach für Abwasser, Abfall und Fernwärme durchs Band deutlich mehr Geld, als zur Deckung der Betriebskosten eigentlich notwendig gewesen wäre. Geld, das dann zum Teil in Projekte gesteckt wurde, die mit dem eigentlichen Zweck wenig bis gar nichts zu tun hatten – und von denen die Gebührenzahlenden keine Ahnung hatten.

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