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Personalmangel verschärft sichHunderte Mitarbeitende in Heimen und Spitälern fallen aus

Die Pandemie bringt das Zürcher Gesundheitssystem personell an Grenzen. Neue Zahlen zeigen, wie viele Corona-bedingte Absenzen es gibt.

«Im Einzelfall kann ein Heim personell am Anschlag sein»: Eine Erhebung des Heimverbands hat Corona-Ausfälle ermittelt.
«Im Einzelfall kann ein Heim personell am Anschlag sein»: Eine Erhebung des Heimverbands hat Corona-Ausfälle ermittelt.
Foto: Andrea Zahler

Das Universitätsspital gehört in der Krise zu den privilegierten Spitälern – wegen seiner Grösse: 8500 Personen arbeiten dort, etwa jede fünfte ist eine Ärztin oder ein Arzt, mehr als jede dritte arbeitet in der Pflege. Bei so vielen Angestellten ist es gut möglich, Personal zu verschieben, und zwar immer genau in jene Bereiche, wo es dringend gebraucht wird. Und das sind momentan die zwei Corona-Isolationsstationen mit derzeit 36 und die zwei Intensivpflegestationen (IPS) mit 21 schwer kranken Corona-Patienten.

Wie die Spitalführung am Dienstag an einer Medienkonferenz bekannt gab, hat das Unispital seit Beginn der zweiten Welle vier normale Bettenstationen geschlossen, um Pflegende freizuspielen. Zudem sind nur noch 28 von 33 Operationssälen in Betrieb – die Anästhesiefachleute sind geeignet, auf der IPS mitzuhelfen, weil sie sich mit Beatmungsmaschinen auskennen.

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