Zum Hauptinhalt springen

Frust im FrühlingHunderttausende Blumen landen im Abfall statt im Verkauf

Die Corona-Krise trifft die Gartenbranche ausgerechnet in der umsatzstärksten Zeit. Läden stellen auf Onlinehandel und Lieferservice um, doch viele Pflanzen müssen entsorgt werden.

Dem Untergang geweiht: Weil sie nicht verkauft werden können, müssen im Gartencenter Meier in Dürnten massenweise Blumen und Setzlinge kompostiert werden.
Dem Untergang geweiht: Weil sie nicht verkauft werden können, müssen im Gartencenter Meier in Dürnten massenweise Blumen und Setzlinge kompostiert werden.
Foto: Sabina Bobst

130’000 Primeli – einfach weg, im Kompost. 100’000 Veilchen – ebenfalls «hinä usä», wie Gärtnermeister René Meier sagt. Und als Nächstes müssen nochmals 250 Quadratmeter Frühlingsblumen entsorgt werden. «Weil sie bereits verblüht sind, bis sie allenfalls verkauft werden könnten», sagt Meier. «Es ist brutal, Pflanzen wegwerfen zu müssen, die man den ganzen Winter über gehegt hat. Aber was willst du machen?»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.