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Neue Präsidentin der Schweizer Ärzte«Ich bin sicher keine Esoterikerin»

Mit Yvonne Gilli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Ärzteverbindung FMH. Als Hausärztin wendet sie auch Komplementärmedizin an. Bei der Pandemiebekämpfung kritisiert sie das späte Eingreifen des Bundesrates.

Yvonne Gilli war von 2007 bis 2015 für die Grünen im Nationalrat und praktiziert als Hausärztin in Wil SG.
Yvonne Gilli war von 2007 bis 2015 für die Grünen im Nationalrat und praktiziert als Hausärztin in Wil SG.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Sie sind die erste Frau an der Spitze der Ärzteverbindung FMH, als Grüne links verortet, und Sie sind Hausärztin mit komplementärmedizinischer Ausrichtung. Ist das die neue FMH?

Eine Wahl weist immer auch in die Zukunft. Die FMH ist in einer herausfordernden Situation, auf politischer Ebene und wegen der Pandemie. Ich habe eine integrative Aufgabe. Es ist wichtig, in dieser Situation die Ärztinnen und Ärzte zusammenzuhalten. Was meine Wahl als Frau betrifft: Es gibt sehr wenige Ärztinnen in Kaderstellen, obwohl mittlerweile mehrheitlich Frauen das Medizinstudium abschliessen. Da habe ich eine Aufgabe zur Förderung von Karrieren für Frauen.

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