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Paketpöstler unter ZeitdruckFrüher klingelte er, heute deponiert er Päckli einfach vor der Haustür

Der Alltag der Paketboten hat sich mit Corona verändert. Nun steht wegen Blackfriday und Weihnachten die strengste Zeit für sie an.

Wie hier in Daillens VD sortieren täglich Tausende Paketpöstler ihre Ladung, bevor sie von Haus zu Haus ziehen, um ihre Fracht zu verteilen.
Wie hier in Daillens VD sortieren täglich Tausende Paketpöstler ihre Ladung, bevor sie von Haus zu Haus ziehen, um ihre Fracht zu verteilen.
Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Wie viele Pakete haben Sie in diesem Jahr schon erhalten? Wohl deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Kein Wunder: Lockdown im Frühling, jetzt lassen hohe Fallzahlen Konsumentinnen und Konsumenten vorsichtig werden. Das alles bringt uns dazu, mehr online zu bestellen. Was praktisch ist, hat aber auch eine andere Seite.

Beat Haldimann ist einer, der versucht der Unmengen an Paketen Herr zu werden. Der 52-Jährige kennt das Geschäft seit Jahrzehnten, wurde noch in der Zeit eingestellt, als Pöstler verbeamtet waren. Seit 28 Jahren arbeitet er bei der Paketpost. Seither habe sich viel verändert. Vieles zum Schlechten, sagt Haldimann.

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