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Interview mit Meta Hiltebrand«Ich finde Berset eine ziemlich gute Besetzung»

Die TV-Köchin sieht sich nicht als Gegenfigur zum Bundesrat – auch wenn viele sie nach ihrem Fernsehauftritt in «Gredig direkt» dazu gemacht haben.

«Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin. Es braucht zurzeit Solidarität, man kann die älteren Menschen nicht einfach einsperren»: Meta Hiltebrand.
«Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin. Es braucht zurzeit Solidarität, man kann die älteren Menschen nicht einfach einsperren»: Meta Hiltebrand.
Foto: Dominique Meienberg

Meta Hiltebrand, wie geht es Ihnen in dieser Pandemie?

Meinen Sie das jetzt persönlich oder geschäftlich?

Beides.

Auf der geschäftlichen Seite fehlt mir zurzeit der rote Faden. Man hält sich in der Schweiz an die Regeln, so sind wir aufgezogen worden bloss sind diese zurzeit schwammig und willkürlich. Gerade eben hat mir ein Bekannter ein Foto geschickt, wie er auf einer Terrasse im Skigebiet Tatar isst. Wieso geht das in den Bergen, aber in der Stadt nicht? Solche Dinge empfinde ich als unfair.

Haben Sie finanzielle Einbussen wegen Corona?

Ja, und ich habe darum auch Hilfe beantragt. Sage und schreibe 71 Blätter musste ich unterschreiben und verstand nicht bei der Hälfte der Formulare, um was es da ging. Weil ich kein Zahlenmensch bin, habe ich zum Glück einen guten Buchhalter, wenigstens hat er den Durchblick.

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