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Instagram-Star am Wendepunkt«Ich finde es lustig, wenn Weisse mich Rassist nennen»

Gabirano Guinand war auf Instagram ein Superstar und verdiente 10’000 Franken pro Post. Dann kam Corona, und er wurde als Rassist gebrandmarkt. Heute redet er auf seinem Kanal über Gift, Gott und Gemüse. Was ist mit ihm los?

«Mein Ziel ist es, gut zu sein und richtig zu handeln»: Gabirano Guinand im Rieterpark in Zürich.
«Mein Ziel ist es, gut zu sein und richtig zu handeln»: Gabirano Guinand im Rieterpark in Zürich.
Foto: Basil Stücheli

Er trinkt jetzt nur noch Saft. Trauben, Kiwi, Orangen, aber es landen auch Avocados, Spinat und Sellerie im Entsafter Vitamine, so weit das Auge reicht. Bei seiner Grösse von 2,06 Metern verbrennt Gabirano Guinand täglich mindestens 3000 Kalorien dafür muss man ganz schön viel Früchte und Gemüse futtern. Aber er fühlt sich dabei kristallklar. «Es geht mir so gut wie schon lange nicht mehr», erzählt er bei einem Spaziergang in Wollishofen, seiner neuen Heimat. Er ragt dabei in den Himmel wie eine Palme.


Über sein Wohlergehen
gab es in jüngerer Zeit Zweifel. «Young Gab», wie sich der 22-Jährige auf Instagram nennt, hat sich zurückgezogen. Bei seiner Altersgruppe ist der Komiker seit Jahren ein Superstar und erreichte ein Publikum zwischen 140000 und 180000 jungen Followern zwischen 17 und 25, fast alle aus der Schweiz. Bekannt wurde er mit Parodien auf Alltagssituationen, Slapstick und Geblödel. Neuerdings aber zeigt er sich weniger. Und wenn, dann von einer neuen und für manche irritierenden Seite. Anfang März wandte er sich mit einer zehnminütigen Rede an seine Community, in der er so etwas wie Bilanz seiner bisherigen Karriere zog.

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